12. Tag

Die Brücke über den Miellädno ist eingestürzt (1). So müssen wir mit dem Ruderboot über den Álggajávrre übersetzen. An jedem Ufer liegt ein Boot, das heißt, mit einem Boot hinüber, mit zwei Booten zurück und mit einem Boot wieder hinüber, sodass am Ende wieder an jedem Ufer ein Boot liegt. Wir umrunden die Kuppe des Nuortap Rissávárre (2) und erreichen den Álájávrre. Wir befinden uns jetzt auf der Padjelanta-Hochebene. Auf der Nordseite folgen wir dem Seeufer, was sich sehr problemlos gestaltet.
Gelände: am Álggajávrre sumpfig, weiter oben Tundra. Rudern macht zwar Spaß, kostet aber Zeit.


13. Tag

Langsam neigt sich unsere Tour dem Ende zu. Von nun an geht es bis Staloluokta eigentlich nur noch bergab. Doch die heutige Etappe findet sehr schnell ein Ende als Julia bei der ersten Bachüberquerung ausrutscht und sich ihr Knie kräftig anschlägt.
Gelände: Tundra, kein Weg


14. Tag

Julias Knie ist dick angeschwollen und schimmert rot und blau. Wir werden nicht so schnell vorankommen wie geplant, aber wir haben noch einen Tag Luft. Wir teilen Julias Gepäck unter uns restlichen fünf auf und machen uns langsam auf den Weg. Gegen Abend finden wir den eingezeichneten Trampelpfad (1), folgen diesem aber nur noch ein kurzes Stück.
Gelände: Tundra, niedriges Weidengestrüpp, sehr feuchter Untergrund


15. Tag

Durch Sumpf und Weidendickicht geht es abwärts nach Staloluokta. Wir mieten uns auf dem Zeltplatz vor der STF Station ein und vernichten unsere restlichen Essensbestände.
Gelände: Sumpf, Weidendickicht, Weg sehr schlecht


16. Tag

Am Vormittag startet unser Hubschrauber. Wir überfliegen den Padjelantaleden und genießen ein letztes Mal den Blick über diese großartige Landschaft. In Kvikkjokk angekommen haben wir leider nicht mehr viel Zeit bis zur Abfahrt unseres Busses. Wir werden noch zwei Tage in Jokkmokk auf dem Campingplatz verbringen und uns wieder an die Zivilisation gewöhnen, bis wir den Rest der Heimreise antreten.


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